10 Jahre Energieforum: Ein Grund zu feiern!

Professor Quaschning wird in Miltenberg seine Vorstellungen der Energiewende am Untermain vorstellen (s.u.)


Wo? Altes Rathaus Miltenberg - Hauptstrasse!!

Hier der geplante Ablauf:

Donnerstag 16.03.2017:

19:00 Uhr Grußwort 1. Bürgermeister Demel – Ausstellungseröffnung
Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden KH Paulus
Rückblick
Vortrag Prof. Quaschning

Sektorenkopplung - Chancen der Energiewende für die Industrieregion Untermain

Energieexperte Prof. Volker Quaschning erklärt wie die Energieversorgung der Zukunft aussehen wird.

Volker Quaschning vertritt die Auffassung, dass die Energieversorgung für eine Begrenzung der globalen Erwärmung schnellstmöglich vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt werden muss. Mit verschiedenen Szenarien belegt er, dass dies in Deutschland bereits bis 2040 erreichbar wäre. In der Kernenergie und der Kohlenstoffdioxid-Sequestrierung sieht er keine ernst zu nehmenden Alternativen. Für einen derartigen Umbau der Energiewirtschaft ist nach Quaschning ein breiter Mix aus verschiedenen erneuerbaren Energien nötig. Speziell in der Solarenergie sieht er dabei große Potenziale. Nach seiner Meinung wird die Photovoltaik in Deutschland bis spätestens 2040 einen Anteil von 25 bis 30% an der Stromversorgung erreichen. Welche Konsequenzen hat der Umbau des Energiesystems auf den Untermain (besonders im Hinblick auf die vielen energieintensiven Gewerbe- und Industriebetriebe)?

20:30 Uhr Fragen - Diskussion
21:00 Uhr Schlusswort Landrat Jens Marco Scherf

Freitag 17.03.2017:

Ausstellung zur Energiewende der Regierung von Unterfranken

9:00 Kommunaler Vormittag

Vorträge
- Energieagentur Unterfranken (kommunales Klimaschutzmanagement)
-Energieagentur Untermain
- Energiegenossenschaft Untermain eG.
- Fotovoltaik und Wärmecontracting der Regierung von Unterfranken (Förderprogramme)

Ab 14:00 Uhr Bürgerinformation

Vorträge
- Förderprogramme
- Solarkataster Untermain www.solarkataster-untermain.de
- Regionale Energiewende – Energiegenossenschaft Untermain

19:00 Uhr Fahrradkino mit Jugendlichen - Film „Tomorrow“

Fahrrad-Kino: TOMORROW - Die Welt ist voller Lösungen!

Ein Film über die Lösungen die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Besonders unsere Jugend betrifft dies.

10 Personen erzeugen mit Fahrrädern den Strom für die Vorführung des Films. Jeder darf mitstrampeln bei diesem besonderen Filmvergnügen!

Samstag 18.03.2017:

Ausstellung zur Energiewende

09.00 - 15:00 Uhr Bürgerinformation

Vorträge
- Förderprogramme
- Solarkataster Untermain www.solarkataster-untermain.de
- Regionale Energiewende – Energiegenossenschaft Untermain

Presse-Nachlese: Landrat aD Fleck zum Thema Regionale Energiewende beim Energieforum - 27.2.2016

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Presse-Nachlese: Infoveranstaltung mit Franz Alt in Mönchberg am 8.10.2014

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Photo (prv.): Der Vorstand des Vereins Energie Mönchberg (Veranstalter) mit Franz Alt und den EGU Vertretern Karlheinz Paulus (Podiumsteilnehmer) und Andrea Stahl (Moderation)


Verein Energie Mönchberg im Internet: www.energie-moenchberg.de


Hintergrund zur Person: Franz Alt

1938 wurde Franz Alt im badischen Untergrombach geboren. Er studierte in Freiburg und Heidelberg politische Wissenschaften, Geschichte, Philosophie und Theologie und promovierte 1967 mit einer Arbeit über Konrad Adenauer. 1968: Beginn seiner journalistischen Arbeit als Reporter und Redakteur beim Südwestrundfunk. 1972 bis 1992 leitete und moderierte er das politische Magazin »Report« in der ARD, anschließend weitere Magazine. Seit 2003 schreibt Franz Alt Gastkommentare und Hintergrundberichte für über 40 Zeitungen und Magazine, hält weltweit 200 Vorträge pro Jahr und berät Konzerne und Regierungen auf der ganzen Welt in Energiefragen. (hlin)

Weitere Informationen zu Franz Alt unter www.sonnenseite.com

Energieforum in der Presse - Main Echo 25.10.2013

Die Potenziale liegen in den Häusern

Energie: Kurzberatung für Eigentümer in Wiesen

Wiesen- In Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanager des Landkreises, Andreas Hoos, wird in der Gemeinde Wiesen im November die Aktion »Energiekurzberatung« angeboten. Dies teilten Bürgermeister Gerhard Büdel (Dorfgemeinschaft) und Hoos am Mittwoch beim zweiten Energiecoaching-Treffen in der alten Schule mit.

Demnach soll es bei einer Bürgerversammlung am 13. November zunächst ausführliche Infos zu einem Aktionstag am 30. November in der Spessartgemeinde geben. Bei diesem Aktionstag erhält jeder Hauseigentümer die Möglichkeit, sich einen unabhängigen fachkundigen Energieberater ins Haus zu holen, der eine erste Einschätzung zum energetischen Zustand des Gebäudes und eine Kurzberatung vornimmt.

Die etwa 45-minütige Beratung kostet 35 Euro. Weil die Gemeinde Wiesen einen Beitrag zur Energiewende leisten will, wie Büdel betonte, soll die Hälfte der Kurzberatungskosten aus dem Gemeindesäckel bestritten werden. Der jeweilige Hauseigentümer muss also nur 17,50 Euro an den Energieberater zahlen. Doch Wiesen geht noch weiter: Nimmt der Hausbesitzer aufbauend auf der Initialberatung dann noch eine detaillierte Energieberatung in Anspruch, die zwischen 200 und 600 Euro kostet, übernimmt die Gemeinde davon zwanzig Prozent.

Bei dem Workshop am Mittwoch hatte Karlheinz Paulus, Mitglied im Vorstand der Energiegenossenschaft Untermain und Vorsitzender des Vereins Energieforum Miltenberg-Aschaffenburg, eingangs die Potenziale der erneuerbaren Energien und die Einsparmöglichkeiten des Ortes erläutert. Wiesen gehört zu den wenigen Gemeinden in Bayern, die in einem Pilotprojekt kostenlos von einem Energiecoach beraten werden (wir berichteten). Ziel ist es, den Ort auf die Energiewende vorzubereiten.

Konkret sind dafür seit dem ersten Workshop im Juli Untersuchungen zum Energieverbrauch von öffentlichen Gebäuden, Wohngebieten und gewerblichen Einrichtungen durchgeführt worden. Nachdem die Daten jetzt ermittelt sind, konnte Paulus Einsparmöglichkeiten vorschlagen. Der Gesamtenergieverbrauch des Ortes über 19 000 Megawattstunden - addiert aus den Zahlenwerten des Stroms, der Wohnhäuserwärme und des Verkehrs - ließe sich um 50 Prozent einsparen, meinte Paulus. Kritisch betrachtete er darunter den seiner Meinung nach viel zu hohen Stromverbrauch von 8250 Megawattstunden pro Jahr im Ort. »In welches Loch besonders viel Strom fließe«, sei ungeklärt. Paulus vermutete, es könne sich um einen Gewerbebetrieb handeln.

Gleichwohl sah Paulus, abgesehen von den bereits vielfach installierten Fotovoltaikanlagen und Heizungen mit Holz, keine relevanten Möglichkeiten für den Ort, selbst Energie zu erzeugen. Die besten Energiepotenziale lägen deshalb derzeit in den Wohnhäusern selbst, lautete das Fazit.

Gebäude erhalten

In diese Richtung zielt die Aktion »Energiekurzberatung«. Zuschussmöglichkeiten für energetische Verbesserungen über das Dorferneuerungsprogramm umrissen Konrad Väth und Stefanie Thomuscheit vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE). Im Bereich Energie sei das ALE zwar dabei, aber nicht primär, verdeutlichte Väth. In der Dorferneuerung gehe es vorrangig darum, Gebäude zu »erhalten zu gestalten und umzunutzen.« Unter gewissen Voraussetzungen gewähre das ALE dennoch Zuschüsse für energetische Maßnahmen. Sie müssten indes mit Fördermitteln aus anderen Quellen, wie etwa der KfW-Bank, abgestimmt sein und unterlägen Höchstgrenzen. Hausbesitzer täten also gut daran, sich beraten zu lassen, hieß es. Doris Pfaff

Graphik - Importkosten für Energie

Die wahren Kostentreiber bei den Energiekosten sind die konventionellen Energie.